Beratungsgespräch/Anamnesegespräch Elternbegleitung
Beratungsgespräch/Anamnesegespräch Elternbegleitung
Verfügbarkeit für Abholungen konnte nicht geladen werden
Das Erstgespräch – Weil jede Begleitung mit dem richtigen Anfang steht
Bevor wir gemeinsam arbeiten, möchte ich dich kennenlernen. Nicht als Fall. Nicht als Liste von Symptomen oder Erziehungsproblemen. Sondern als Mensch – mit deiner Geschichte, deinen Fragen, deinem ganz eigenen Erleben als Elternteil.
Das Beratungs- und Anamnesegespräch ist genau dafür da.
Was dieses Gespräch ist
Es ist der Beginn. Und Anfänge verdienen Sorgfalt.
Bevor wir in die eigentliche Begleitarbeit einsteigen, nehmen wir uns Zeit – echte Zeit – um zu verstehen, was dich bewegt, was dich belastet und was du dir für dich und deine Familie wünschst. Ich schaue mir gemeinsam mit dir die Auswertungen deiner Fragebögen und Anamnesebögen an, die du im Vorfeld ausgefüllt hast. Diese geben uns beiden bereits einen ersten, wertvollen Einblick: Wo liegen Muster? Was zeigt sich immer wieder? Was wird deutlich, wenn man die Antworten nebeneinanderlegt?
Doch Bögen und Auswertungen können nur ein Ausgangspunkt sein. Was sie nicht erfassen können, bringst du mit: den Klang deiner Stimme, wenn du von einem bestimmten Moment erzählst. Die Pause, bevor du eine Frage beantwortest. Das, was du eigentlich sagen wolltest – und doch noch nicht in Worte gefasst hast.
Dafür ist dieses Gespräch da.
Was wir gemeinsam anschauen
Im Anamnesegespräch geht es nicht darum, eine perfekte Problemdefinition zu liefern. Viele Eltern kommen mit dem Gefühl, sie müssten genau erklären können, was nicht stimmt. Dabei ist es oft genau dieses Nicht-genau-Erklären-Können, das der ehrlichste Einstieg ist.
Wir sprechen über dein konkretes Anliegen – das, was dich bewogen hat, diesen Schritt zu gehen. Wir schauen auf deine Beziehung zu deinem Kind: Was läuft leicht? Wo stockt es? Wo spürst du, dass da etwas ist, das größer ist als die Situation selbst? Wir beleuchten relevante Hintergründe – deine eigene Kindheit, prägende Erfahrungen, Bindungsmuster, die vielleicht schon länger wirken, ohne dass du sie bisher klar benennen konntest. Und wir klären gemeinsam, was du dir von einer Begleitung erhoffst – und was realistisch, sinnvoll und für dich passend ist.
Dieser letzte Punkt ist mir besonders wichtig. Nicht jeder Weg passt zu jedem Menschen. Ich möchte sicher sein, dass das, was ich anbiete, wirklich das ist, was dir dient – und nicht das, was sich gut anhört.
Ein Raum ohne Bewertung
Viele Eltern tragen eine stille Anspannung mit sich, wenn sie das erste Mal in ein Beratungsgespräch gehen. Die Frage im Hinterkopf: Werde ich beurteilt? Wird jemand entscheiden, ob ich eine gute Mutter, ein guter Vater bin?
Meine Antwort darauf ist klar: Nein.
Dieses Gespräch ist kein Test und keine Bewertung. Es ist eine Begegnung. Ich begegne dir mit dem Respekt, der einem Menschen zusteht, der sich aufmacht, ehrlich hinzuschauen – und das ist keine Selbstverständlichkeit. Es braucht Mut, sich zu zeigen. Dieser Mut verdient Anerkennung, keine Analyse von oben herab.
Was ich mitbringe, ist Fachkenntnis – aus der Bindungsforschung, der Entwicklungspsychologie, der systemischen Arbeit und der Tiefenpsychologie. Was ich nicht mitbringe, sind vorgefertigte Urteile darüber, wie dein Leben aussehen sollte.
Was nach dem Gespräch passiert
Am Ende des Gesprächs haben wir gemeinsam ein klareres Bild. Du weißt, wo wir ansetzen können. Ich weiß, was dich wirklich beschäftigt – nicht nur das, was auf dem Bogen steht, sondern das, was dahinter liegt.
Daraus entsteht eine gemeinsame Grundlage für alles Weitere: ob das eine intensive Einzelbegleitung ist, ein begleiteter Prozess über mehrere Monate, oder ein Einstieg über den Wachstumsclub. Wir entscheiden das gemeinsam – in Ruhe, ohne Druck, mit Blick auf das, was dir wirklich gut tut.
Das Wichtigste zuerst
Du musst für dieses Gespräch nichts wissen. Du musst nicht vorbereitet sein. Du musst keine fertige Geschichte mitbringen.
Du musst nur kommen.
Der Rest entsteht im Gespräch – so wie echte Klarheit fast immer entsteht: nicht alleine, im Kopf, beim Grübeln. Sondern im Kontakt. Im Aussprechen. Im Gehört-werden.
Das Erstgespräch ist der Anfang von etwas, das dich und deine Familie nachhaltig verändern kann. Ich freue mich darauf, diesen Anfang mit dir zu machen.
Abrechnung: Das Anamnesegespräch wird pro angefangene Stunde abgerechnet.
