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Beratungsgespräch/Anamnesegespräch Eltern

Beratungsgespräch/Anamnesegespräch Eltern

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Beratungsgespräch

Das Beratungsgespräch

Weil jede Begleitung mit einem guten Anfang beginnt

Bevor wir gemeinsam arbeiten, möchte ich dich kennenlernen, nicht als Fall und nicht als Liste von Erziehungsfragen, sondern als Mensch mit deiner Geschichte, deinen Fragen und deinem eigenen Erleben als Mutter oder Vater. Dafür ist das Beratungs- und Anamnesegespräch da.


Was dieses Gespräch ist

Es ist der Anfang, und ein Anfang verdient Sorgfalt. Wir nehmen uns Zeit, um zu verstehen, was dich bewegt, was dich belastet und was du dir für dich und deine Familie wünschst. Vorher füllst du einige Frage- und Anamnesebögen aus. Ihre Auswertung schauen wir uns gemeinsam an. Sie geben uns einen ersten Einblick, wo sich Muster zeigen und was immer wiederkehrt.

Bögen können aber nur ein Ausgangspunkt sein. Was sie nicht erfassen, bringst du selbst mit: den Klang deiner Stimme, wenn du von einem bestimmten Moment erzählst, die Pause vor einer Antwort und das, was du noch nicht in Worte gefasst hast.


Was wir gemeinsam anschauen

Du musst nicht genau erklären können, was nicht stimmt. Viele Eltern glauben das, dabei ist gerade das Nicht-genau-Wissen oft der ehrlichste Einstieg.

Wir sprechen über dein Anliegen und über die Beziehung zu deinem Kind: was leicht geht, wo es stockt und wo du spürst, dass da etwas ist, das größer ist als die Situation. Wir schauen auf Hintergründe wie deine eigene Kindheit, prägende Erfahrungen und Bindungsmuster, die vielleicht schon lange wirken. Und wir klären, was du dir von einer Begleitung erhoffst und was für dich sinnvoll und passend ist.

Das ist mir besonders wichtig. Nicht jeder Weg passt zu jedem Menschen, und ich möchte dir das anbieten, was dir dient, nicht das, was sich gut anhört.


Ein Raum ohne Bewertung

Viele Eltern kommen mit einer stillen Anspannung ins erste Gespräch und fragen sich, ob sie beurteilt werden und ob jemand entscheidet, ob sie eine gute Mutter oder ein guter Vater sind. Das geschieht hier nicht. Dieses Gespräch ist kein Test, sondern eine Begegnung. Es braucht Mut, ehrlich hinzuschauen und sich zu zeigen, und diesem Mut begegne ich mit Respekt.

Ich bringe Fachwissen aus der Bindungsforschung, der Entwicklungspsychologie, der systemischen Arbeit und der Tiefenpsychologie mit, aber keine fertigen Urteile darüber, wie dein Leben aussehen sollte.


Was danach kommt

Am Ende haben wir beide ein klareres Bild. Du weißt, wo wir ansetzen können, und ich weiß, was dich wirklich beschäftigt, auch jenseits der Bögen. Daraus entscheiden wir gemeinsam und ohne Druck, wie es weitergeht, ob mit einer Einzelbegleitung, einem begleiteten Prozess über mehrere Monate oder einem Einstieg über den Wachstumsclub.


Das Wichtigste zuerst

Du musst für dieses Gespräch nichts vorbereiten und keine fertige Geschichte mitbringen. Es reicht, dass du kommst. Klarheit entsteht selten allein beim Grübeln, sondern meist im Gespräch, wenn du aussprechen darfst und gehört wirst.

Ich freue mich darauf, diesen Anfang mit dir zu machen.


Abrechnung: Das Anamnesegespräch wird pro angefangene Stunde abgerechnet.

Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.

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