Kategorie: Elternbegleitung

Elternbegleitung

Meine HerzensSache sind Kinder und ihre Mütter, die so viel geben und manchmal selbst nicht mehr weiterwissen.

Du liebst dein Kind, daran gibt es keinen Zweifel. Und trotzdem gibt es diese Momente, in denen du anders reagierst, als du es dir vorgenommen hast. Deine Stimme bekommt einen Ton, den du von früher kennst und nie weitergeben wolltest. Abends sitzt du neben deinem schlafenden Kind und fragst dich, ob du es heute gut gemacht hast.

Solche Momente machen dich nicht zu einer schlechten Mutter. Sie zeigen, dass du spürst, wie viel Elternsein von dir verlangt, und dass du bereit bist, genauer hinzuschauen.


Dein Kind als Spiegel

Kein Mensch kennt dich so wie dein Kind. Es erlebt dich, wenn du müde bist und wenn dir alles zu viel wird, und es lernt gerade aus diesen Momenten. Das kann sich nach Druck anfühlen. Es ist aber auch eine große Chance, denn im Spiegel deines Kindes begegnest du dir selbst so deutlich wie sonst kaum irgendwo.

In der Elternbegleitung schauen wir gemeinsam in diesen Spiegel.


Körper, Gefühl und Familie

Eltern kommen meist mit ganz konkreten Sorgen zu mir: Das Kind hört nicht, es gibt jeden Tag dieselben Machtkämpfe, es schläft schlecht oder tut sich in der Schule schwer. All das nehmen wir ernst, und wir schauen auf drei Ebenen.

Im Körper deines Kindes kann etwas noch nicht zur Ruhe gekommen sein, etwa frühkindliche Reflexe, die noch aktiv sind. In den Gefühlen zeigt sich, was dein Kind und was du selbst gerade brauchst. Und in der Familie trifft oft ein Muster deines Kindes auf ein Muster in dir, das viel älter ist als diese Situation.

Dabei geht es nicht um Schuld. Es geht darum zu verstehen, wie ihr miteinander verbunden seid.


Wie ich arbeite

Elternbegleitung ist keine klassische Erziehungsberatung. Du bekommst von mir keine Liste mit Regeln, die ein paar Wochen hält und in der nächsten Krise wieder zusammenbricht.

Wir schauen auf das, was du in die Beziehung zu deinem Kind mitbringst. Vieles davon stammt aus deiner eigenen Kindheit, aus dem, was du erlebt hast oder was dir gefehlt hat. Ich stütze mich dabei auf die Bindungsforschung, die Entwicklungspsychologie, die systemische Arbeit und die Tiefenpsychologie nach C. G. Jung. Vor allem aber arbeite ich mit dir und deiner Geschichte.


Über Schuldgefühle

Viele Mütter tragen einen stillen Rucksack voller Schuldgefühle mit sich, den Gedanken, etwas falsch gemacht zu haben oder nicht genug gewesen zu sein. Diese Gefühle halten den Blick auf das gerichtet, was sich nicht mehr ändern lässt.

Ändern lässt sich das Jetzt: wie du heute auf dein Kind schaust und wie du heute mit dir selbst umgehst. Dafür braucht es keine Strenge gegen dich selbst, aber Ehrlichkeit und Mitgefühl. Du kannst deinem Kind nur geben, was du selbst kennst. Alles andere darfst du dir neu beibringen, und dabei begleite ich dich.


Was sich verändern kann

Viele Mütter erzählen mir, dass sie irgendwann aufhören, gegen ihr Kind zu kämpfen, weil sie aufgehört haben, gegen sich selbst zu kämpfen. Die Kraft, die vorher in Kontrolle und Selbstzweifel geflossen ist, wird frei für echte Begegnung mit deinem Kind.


Der erste Schritt

In „15 Minuten nur für dich“ schauen wir kostenlos, was dich gerade bewegt und welcher Weg zu dir und deinem Kind passt.